Winter- & Schneeschuhwandern in der Region Oetz

Schritt für Schritt ankommen

Wer ein echter Wanderfreund ist, frönt auch in der kalten Jahreszeit seiner Leidenschaft. Warm eingepackt, mit Wollmütze, Schal und wintertauglichem Schuhwerk ausgestattet, geht es raus an die frische Luft. Fast ebenso schnell sind Schneeschuhwanderer startklar. Die boomenden Alternativen zum Skifahren bekommen im Vorderen Ötztal besondere Aufmerksamkeit: Präparierte, gut beschilderte Winterwanderwege führen durch verschneiten Wiesen und Wälder, für die Offroad-Variante werden auch geführte Touren angeboten.

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Fernwanderweg

Ötztal Trek Route 1

Fernwanderweg · Ötztal
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Ötztal Tourismus Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Dortmunder Hütte
    / Dortmunder Hütte
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Schweinfurter Hütte
    / Schweinfurter Hütte
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Schweinfurter Hütte
    / Schweinfurter Hütte
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Winnebachseehütte
    / Winnebachseehütte
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Amberger Hütte
    / Amberger Hütte
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Amberger Hütte
    / Amberger Hütte
    Foto: Ötztal Tourismus
  • Hochstubaihütte
    / Hochstubaihütte
    Foto: Ötztal Tourismus
1000 1500 2000 2500 3000 3500 4000 m km 10 20 30 40 50

ETAPPE 1 – 5

Ötztal-Bahnhof (704 m) – Dortmunder Hütte (1.949 m) – Schweinfurter Hütte (2.036 m) – Winnebachseehütte (2.361 m) – Amberger Hütte (2.136 m) – Hochstubaihütte (3.174 m)

mittel
55,4 km
22:00 h
5141 hm
2670 hm

EIN MEER IM HOCHGEBIRGE


Höhenmeter: 4.950 hm Aufstieg; 2.500 hm Abstieg
Entfernungskilometer: 55

Die Einsteigerroute verlangt sehr wohl Kondition, doch nicht ganz die alpine Erfahrung, da die Übergänge - bis auf die letzten zwei Etappen – eisfrei sind. Vor diesen Etappen ist ein Ausstieg leicht möglich.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3163 m
Tiefster Punkt
688 m

Ausrüstung

Das Tragen von Wanderausrüstung wie atmungsaktive und dem Wetter angepasste Outdoor-Bekleidung, knöchelhohe Bergschuhe, Wind-, Regen- und Sonnenschutz, Mütze und ev. Handschuhe wird empfohlen! Wichtig ist auch die Mitnahme ausreichender Verpflegung sowie eines Erste-Hilfe-Pakets, einem Handy und ev. einer Wanderkarte.

 

 

Weitere Infos und Links

Ausstieg in Gries bei Längenfeld (Etappe 3 + 4) möglich, für Etappe 4 + 5 ist Gletschererfahrung notwendig, (evtl. nur mit Bergführer)

 

Mehr Infos über Wandern im Ötztal: https://www.oetztal.com/wandern 

 

Start

Öztal Bahnhof (692 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.238215, 10.859505
UTM
32T 640738 5233313

Ziel

Hochstubaihütte

Wegbeschreibung

Etappe 1:

Los geht’s in Ötztal-Bahnhof an der Hauptstraße östlich der Ortseinfahrt bei der Bauschuttdeponie Richtung „Larchet, Höpperg“. Vor der Kapelle rechts Richtung „Grün“, bis wir bei der Abzweigung nach Höpperg erneut rechts abbiegen. Bei den Häusern angelangt halten wir uns am nicht asphaltierten Fahrweg, bis er abwärts läuft und zweigen links zum Steig ab. Bald ist das versteckte Highlight dieser Etappe erreicht, der Brandsee – auch als Amberger See bekannt! Weiter Richtung „Sattele“, dort nehmen wir östlich der Straßeden mit 45 min angeschriebenen Steig nach Marlstein. Von Marlstein geht es leicht hinunter nach Mareil und anschließend auf dem Kaiser-Franz-Josef-Weg links der Straße folgen. Nur noch 200 hm bis zur Dortmunder Hütte. Eine Option ist freilich eine Übernachtung in Marlstein oder Mareil; Gehzeit Ötztal Bahnhof – Marlstein: 4,75 h, weitere 30 min nach Mareil.



Etappe 2:

Am Ortsbeginn von Kühtai orientieren wir uns an der „Finstertaler Scharte“ bzw. „Schweinfurter Hütte“. Östlich der Straße zum Finstertaler Stausee führt der Steig dann durch Wiesen aufwärts, dabei hat man stets den mächtigen, 149 m hohen Steinschüttdamm vor Augen. Nach einem Steilhang erreichen wir die Dammkrone des Stausees, der ein Fassungsvermögenvon 60 Mio. Kubikmetern hat. Weiter geht es östlich des Sees entlang bis der Steig am südlichen Seeufer recht steil in einen Kesselempor- und in Folge steil hinauf zur Finstertaler Scharte führt. Auf der Scharte, auf 2.777 m, hat man eine tolle Aussicht: Gegen Süden hin zeigt sich die Wildspitze, Tirols höchster Berg. Beim Abstieg leitet die Route durch Almgelände, ehe sie in Serpentinen und meist neben dem Bach hinab zur Schweinfurter Hütte führt. Diese steht an der Stelle, wo das Horlachtal und das Zwieselbachtal aufeinander treffen.


Etappe 3:

Wir orientieren uns an der „Winnebachseehütte“ und wandern auf dem Forstweg das Zwieselbachtal einwärts, vorbei an der Zwieselbacher Sennhütte und weiter sanft empor im grünen Zwieselbachtal. Auf 2.150 m endet der Forstweg und wir wandern auf einem Steig voran. Wir erreichen in der Folge ein großes Geröllfeld, das wir am rechten Rand ansteigend durchschreiten – Ausdauer ist erforderlich, weil die Strecke vielfach weglos durch die Steine verläuft. Die Route führt im Hochsommer eis- und schneefrei auf das Zwieselbachjoch – zuletzt rechts neben dem Zwieselbachferner. Westlich über dem Joch ist der Grießkogel mit seinem Gletscher zu sehen. Jenseits des Sattels geht es zügig hinunter und durch das Winnebachkar erreichen wir schließlich die Winnebachseehütte.


Etappe 4:

Von der Winnebachseehütte zieht der Steig in Serpentinen hinauf, vorbei an der Ernst-Riml-Spitze. Kurz vor dem Bachfallenferner, müssen wir nochmals steil und in kleinen Kehren über die Moräne hoch steigen. Aufregend ist der Anblick und der Übergang über den Bachfallenferner, zuerst sehr flach, später ein bisschen steiler. Auf die Gaislehnscharte, dem höchstem Punkt, muss noch gekraxelt werden, doch es lohnt sich auf alle Fälle. Steiler Abstieg durch das Schrankar ins Hintere Sulztal und zur Amberger Hütte.


Etappe 5:

Wir wandern zunächst im flachen Talboden der Sulze nach Süden und weiter rechts den Hang hinauf, wo sich bald der Steig teilt und wir die rechte Variante nehmen. Über die westliche Randmoräne geht es südlich empor, bis sich der Blick zum Sulztalferner öffnet. Am Sulztalferner heißt es anseilen, dann steigen wir am rechten Gletscherrand gemächlich auf und passieren den Fuß der Wilden Leck. Zuletzt geht’s etwas zügiger hinauf zum Wütenkarsattel (Achtung Spalten!). Jenseits steigen wir in brüchigem Gelände hinab auf den Wütenkarferner und kommen an einem kleinen See vorbei. Der Gletscher wird in einem Rechtsbogen überquert und am westlichen Rand verlassen – hier mündet der Pfad in die Zustiegsroute von Sölden zur Hochstubaihütte. Die Aussichtswarte der Sonderklasse wird rasch erreicht und ein Steig leitet auf einem breiten Grat einfach die letzten 100 Höhenmeter empor zum Schutzhaus.

Öffentliche Verkehrsmittel

Reisen Sie mit der Bahn komfortabel und sicher zur Bahnhof-Station Ötztal. Endstation bzw. Ausstiegspunkt ist der Bahnhof ÖTZTAL. Anschließend fahren Sie bequem und schnell mit dem öffentlichen Linienverkehr oder den örtlichen Taxiunternehmen durch das gesamte Tal zu Ihrem Wunschziel! Den aktuellen Busfahrplan gibt’s unter: http://fahrplan.vvt.at

 

Anfahrt

Ötztal Bahnhof liegt im Westen Österreichs im Bundesland TIROL. Für Ihre Anreise mit dem Auto planen Sie die optimale Reiseroute von Ihrem Heimatort mit dem Routenplaner gleich online:  https://www.google.at/maps

 

Parken

In Ötztal Bahnhof stehen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung:

  • gebührenpflichter Parkplatz am Bahnhof
  • Ötztaler Höhe Handelszentrum u. Gelände Area 47
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
mittel
Strecke
55,4 km
Dauer
22:00 h
Aufstieg
5141 hm
Abstieg
2670 hm
Etappentour

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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