Kinderparcours

Auf den Spuren der Wildtiere

Skispaß abseits der Piste und alles Wissenswerte zu den heimischen Wildtieren - der neue Kinderparcours ist ein Highlight für kleine Naturforscher.

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Liebe Kinder! Irgendwo entlang der Abfahrt haben sich insgesamt zehn heimische Wildtiere versteckt. Immer wenn Ihr eines gefunden habt, könnt ihr auf Info-Tafeln viele interessante Dinge über die Wald- und Bergbewohner lesen. Wer von euch hat am Ende alle zehn Tiere entdeckt? Und wer merkt sich am meisten über ihre Eigenschaften? Das könnt ihr danach in der Ochsengartenbahn besprechen, die euch bequem wieder zurück zur Bergstation bringt. Bestimmt erkennt ihr auch die Tiermotive auf den Gondeln wieder! Der Einstieg zum kindgerechten Abenteuer befindet sich am Ende der Abfahrt Nr. 9.

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Station 1.
Der Dachs
Ahoi, hier spricht der Dachs! Obwohl ich so niedlich aussehe, bin ich ein richtiges Raubtier und ein Allesfresser. Vor meinen Zähnen ist nichts sicher: Ich mag Regenwürmer, Insekten, Mäuse und Schlangen, aber auch Getreide, Früchte und Wurzeln. Mein bevorzugter Lebensraum sind Waldungen, Gehölzen und Hecken. Dort grabe ich mir einen gemütlichen Erdbau. Mehrere Gänge führen tief unter die Erde und bieten Schutz für meine Familie, die Dächsin und der Jungdachs. Im Winter verbringe ich hier viel Zeit mit Ausruhen.
Station 2.
Die Eule
Huhuh, wohin des Weges? Nehmt euch einen Moment Zeit für die Eule. Ich bin ein faszinierender und kluger Greifvogel. Mein Revier ist der Wald, wo ich nachts auf die Jagd gehe. Meinen Augen und Ohren entgeht auch im Dunkeln keine Bewegung. Dann fliege ich ganz leise los und schlage mit meinen scharfen Krallen und dem Schnabel zu. Ich fange Mäuse, Fledermäuse, Fische, Frösche, Schnecken und Regenwürmer. Tagsüber verstecke ich mich zwischen den Bäumen. Ihr könnt mich also nur sehen, wenn ihr leise seid und genau hinschaut.
Station 3.
Das Murmeltier
Miau, miau! Ihr seht schon richtig, ich bin ein Murmeltier. Wenn ich bei mir daheim im Hochgebirge etwas Aufregendes entdecke, pfeife ich laut. Aber manchmal klinge ich auch wie eine Katze. Deshalb heißen die weiblichen Murmeltiere „Katze“. Die Männchen nennt man „Bär“ und die Jungen „Affe“. Wir sind eine lustige und neugierige Familie! Als Nagetiere leben wir von Gräsern, Kräutern, Blüten, Samen, Früchten, Wurzeln und Knollen. Im Winter ziehen wir uns in unseren Erdbau zurück und halten sechs Monate Winterschlaf.
Station 4.
Der Steinbock
Griaß enk! Muss ich mich vorstellen? Als Steinbock bin ich doch der „König der Alpen“. Meine mächtigen Hörner sind viel größer als die von meiner Frau, der „Steingeiß“, und unserem „Kitz“. Wir sind mit den Ziegen verwandt und kraxeln am liebsten in unserer Heimat zwischen Wald- und Eisgrenze herum. Dort suche ich nach Gräsern, Kräutern, Sträuchern, Moosen und Flechten. Im steilen Gelände hänge ich meine Feinde locker ab und finde auch im Winter immer etwas zum Fressen. Ein dickes Winterfell schützt mich vor der Kälte.
Station 5.
Der Feldhase
Hoppla, habt ihr mich also entdeckt! Normalerweise sind wir Feldhasen ja sehr scheu, weil wir viele Feinde haben. Aber mit meinen langen Ohren, den so genannten Löffeln, höre ich besonders gut. Wir verstecken uns am Waldrand und knabbern an Gräsern, Kräutern, Trieben, Rinde und Zweigen. Wie alle Hasen gehören wir zu den Nagetieren. Ein männlicher Feldhase heißt übrigens „Rammler“ und lebt die ganze Zeit alleine. Nur zur Paarungszeit treffe ich die Häsin und wir bekommen drei- bis viermal im Jahr Junge.
Station 6.
Der Auerhahn
Seid gegrüßt! Darf ich vorstellen: Auerhahn mein Name. Die Auerhenne und die Küken bilden meine Familie. Wir gehören zu den Hühnervögeln und leben in den Wäldern des Mittel- bis Hochgebirges. Unser Futter besteht aus Gräsern, Beeren, Nadeln, Knospen und Insekten. Da ich sehr scheu bin, bekommt ihr mein prächtiges Gefieder selten von so nahe zu sehen. Durch die Federn an den Füßen kann ich mich gut an das Leben im Schnee anpassen. Aber ich mag es nicht, wenn die Menschen meine Ruhe stören. Das versteht ihr bestimmt, oder?
Station 7.
Der Rothirsch
Guten Tag! Mein Name ist Rothirsch und ich trage mein schönes Geweih mit Stolz. Manche Menschen können am Geweih sogar mein Alter erkennen! So wie meine Familie, die Hirschkuh und das Hirschkalb, lebe ich mitten im Wald. Wir ernähren uns von Gräsern, Blättern, Kräutern, Knospen, Zweigen und Getreide. Wenn ich nicht gerade fresse, bin ich mit Wiederkäuen und Ausruhen beschäftigt. Zur Brunftzeit im Herbst röhre ich ganz laut, um eine nette Hirschkuh zu finden. Aber ich muss auch wachsam sein, damit mich der Jäger nicht entdeckt.
Station 8.
Die Gämse
Hallo zusammen! Ich bin eine Gämse, wie ihr an meinen typischen Hörnern erkennt. Aber wisst ihr auch, dass man die weibliche Gämse „Gamsgeiß“ nennt und ihr Junges „Gamskitz“? Ich bin mit den Ziegen verwandt, aber ich wohne nicht im Stall, sondern in den Bergen. Genauer gesagt zwischen der Waldgrenze und dem Eis. Ich fresse Knospen, Gräser, Triebe, Moose und Flechten. Als echte Kletterkünstlerin liebe ich das steile Gelände. Meine Hufe geben mir auch im Schnee festen Halt. Wenn im Winter das Futter knapp wird, muss ich tiefer ins Tal hinuntersteigen.
Station 9.
Der Rehbock
Servus Kinder! Rehbock ist mein Name. Ihr erkennt mich an meinem schön geformten, kleinen Geweih. Jeden Spätherbst werfe ich es ab und es wächst ein Neues. Die „Rehgeiß“ und das „Kitz“ tragen kein Gehörn. Unser Lebensraum sind die Almen, die Wiesen und der Wald. Wir sind anmutige und scheue Tiere. Unsere Nahrung besteht aus Gräsern, Knospen, Kräutern, Keimlingen, Knollenfrüchten und Pilzen. So wie mein Verwandter, der Rothirsch, bin ich ein Wiederkäuer. Und auch wir Rehe müssen uns vor dem Jäger in Acht nehmen.
Station 10.
Der Fuchs
Hallihallo! Ich bin der schlaue Fuchs. So wie die Hunde gehöre ich zu den Raubtieren. Ich lebe am Waldrand und bin ein sehr geschickter Jäger. Am liebsten fresse ich Mäuse, Hasen, Lämmer und Hühner, aber auch Fische, Käfer, Larven und Waldfrüchte. Du darfst mich also ruhig „Allesfresser“ nennen! Weil ich auch tote Beute mag, gelte ich außerdem als Aasfresser. Seid ihr auch so schlau wie ich? Dann merkt ihr euch bestimmt, dass der männliche Fuchs „Rüde“ heißt und der weibliche Fuchs „Fähe“.