Über Talstufen und das Wasser

Ideales Ausflugsziel für Familien

Ein wunderschöner, ruhiger Lieblingsplatz von WIDI,  welcher für Wanderer und Spaziergänger leicht erreichbar ist. Nur 10 Minuten läuft man zu Fuß von Habichen zum Habicher See. Bequem und gut erreichbar mit dem Kinderwagen – der Weg dorthin ist barrierefrei. Ein 12m langer Steg und eine Sandbank am See laden WIDIs Freunde zum Spielen und Verweilen ein.

 

Der Habicher See

Das Ötztal war über Tausende von Jahren Schauplatz für Bergstürze unterschiedlichster Größe. Vier davon waren groß genug, um das Tal zu blockieren und die Ötztaler Ache aufzustauen. Es bildeten sich die heute sichtbaren 5 Talstufen. Es sind ehemals aufgestaute Bereiche unterschiedlicher Größe. Die steileren Abschnitte dazwischen bestehen aus Bergsturzmasse, durch die sich die Ache im Lauf der Zeit ihren Weg bahnte. Der Habicher See ist der letzte kleine Restbestand dieser „Seenkette“ im Ötztal, der heute von der Ötztaler Ache unabhängig ist. Gespeist wird er aus dem Wasserfall bei Tumpen, der im Winter friert. Dadurch trocknet der See aus, was einen regelmäßigen Fischbesatz notwendig macht.

 

Trittsteinlebensraum Wasser

Für Frösche, Kröten, Molche oder Libellen sind Wasserlebensräume die Kinderstube ihrer Larven. Um ihr Fortbestehen dauerhaft zu sichern, ist der Austausch mit Artgenossen aus umliegenden Gewässern wichtig. Die Wegstrecken zwischen diesen Gewässern dürfen nicht zu weit sein - wie bei Trittsteinen zur sicheren Überquerung eines Baches. Daher Trittsteinlebensraum Wasser.
Auch Fledermäuse streifen in der Dämmerung über den Habicher See, Tiere des angrenzenden Waldes kommen zum Trinken.
Entstanden durch die zerstörerische Kraft des Bergsturzes ist der Habicher See heute aus landschaftshistorischer Sicht sehr wertvoll und für die Tierwelt äußerst wichtig.

 

Kühle Gebirgsluft

Im Eiskeller hinter der Tür rechts von Ihnen kann man ganzjährig kühle Temperaturen genießen. Im umliegenden Bergsturzgebiet sind Berg und Tal durch unterirdische Hohlräume miteinander verbunden. Kalte Bergluft sinkt im Inneren der Gänge ab und wird durch Verdunstungskälte der nassen Felswände noch kälter. Hier am sogenannten Eiskeller liegt die ausströmende Luft ganzjährig um die 0 °C (siehe Thermometer beim Eiskeller). Die Mauer mit Türe hält die kalte Luft zurück, die mächtige Linde schützt vor Sonneneinstrahlung. So wurde der Eiskeller vom 17. Jhd. bis circa 1960 als natürlicher Kühlschrank genutzt. Eine Initiative des Turmmuseums Oetz hat dieses Naturwunder vor dem Verfall bewahrt.

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