Zurück in die Bergwerksgeschichte

Der Knappenweg in der Almenregion Hochoetz-Kühtai entführt in die Zeit vor rund 350 Jahren, als Bergleute mit reiner Körperkraft Kupferkies, Phyrit und Bleiglanz abbauten. Bis zu 400 Knappen waren auf einer Seehöhe von 2.500 Metern damit beschäftigt, das Erz zu zerkleinern und mit Maultieren und Pferden ins Tal zu transportieren. Ihre Lebenswelt macht der Knappenweg von Hochoetz nach Kühtai mit mehreren Lehrtafeln und dem Knappenhaus sichtbar. Die verschiedenen Einstiegspunkte des Rundwanderwegs sind bequem per Auto oder Bus erreichbar.

Knappenweg Ötz Sommer Wandern
Knappenweg Ötz Sommer Wandern

Das Knappenhaus – ein sehenswertes Kleinod

Das Knappenhaus auf 2.002 m Seehöhe beim idyllischen Puchersee wurde am Originalstandort im Stil des 17. Jahrhunderts rekonstruiert. Im vorderen Teil erfahren Wanderer Wissenswertes über das Leben der Knappen in der damaligen harten Zeit und finden nach anstrengenden Anstiegen bequem Rast und Unterschlupf. Im zweiten Bereich des Knappenhauses ist ein kleines Museum eingerichtet, das im Rahmen einer geführten Wanderung besucht werden kann. Knappenfiguren, Grubenhunt, diverse Werkzeuge, Bilder und noch vieles mehr zeugen von der Bergwerkszeit im Wörgetal, deren Spuren die Jahrhunderte überdauert haben.

In unmittelbarer Nähe zum Knappenhaus befanden sich einst die Pochermühle und eine „Scheidhütte“, in der das Erz händisch vom tauben Gestein getrennt wurde. Zum Ensemble gehörte auch eine Siebanlage, die ebenfalls am Originalstandort wiedererrichtet wurde.

Hinweis: Eine Besichtigung des Knappenhauses ist nur im Rahmen einer geführten Wanderung möglich. Kontakt: oetz@oetztal.com

Kontakt

Der Knappenweg ist ein EU-Gemeinschaftsprojekt von:

Regionalentwicklung Bezirk Imst, LEADER+, Bergbahnen Oetz, Bergbahnen Kühtai, Ötztal Tourismus, Innsbruck Tourismus und seine Feriendörfer, Gemeinde Oetz, Gemeinde Sautens, Gemeinde Haiming, Gemeinde Silz, Agrargemeinschaft Silzer Alpen, Mittergrathütte.

Der Knappenweg wird aus Mitteln des EU-Strukturförderprogrammes LEADER+ und des Landes Tirol gefördert.

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